Im November 2019 haben wir die Abnahme der Zuchterlaubnis beim Veterinäramt Radolfzell beantragt.
Im Januar 2020 war unsere Prüfung. Seit Mitte Februar halten wir den Bescheid in unseren Händen!
Unsere Zucht ist nun nach §11 Abs. 1 Nr 8 a und b Tierschutzgesetz abgenommen worden
und uns wurde die entsprechende Sachkenntnis und Zuverlässigkeit bescheinigt!
Wir sind ein kleines bißchen stolz -
vor allem, weil es für uns eine Bestätigung ist, dass wir gute Arbeit leisten!
Wir sind eine katzenverrückte Familie in Hilzingen nahe Singen
(der Maggistadt) am Bodensee im Hegau.
Zu den Ragdolls kamen wir durch Zufall. Als unser British Kurzhaar Kater Feivel (Pianoman of Blue
Dreams) im Sommer 2007 verstarb, war es für uns klar, wir wollten wieder eine Rassekatze.
Nun ja – nur ein Kartäuser sollte es nicht mehr sein,
denn den hätten wir eh immer nur mit Feivel verglichen.
So wurde das Internet durchforstet und schließlich verliebten wir uns in die
Ragdoll.
Nach langem Suchen zog dann unser Kater Quentus II. vom Wasenwald und unsere Katzen Eiserblew Asina
und später Eiserblew Yepa bei uns ein.
Mit diesen dreien nahm alles seinen Anfang - aber schauen Sie selbst...
Zucht bedeutet Selektion und so sind mittlerweile einige neue Ragdolls in unserer Familie eingezogen.
Die Zuchtkatzen, die uns verlassen haben, sind von liebevollen Familien adoptiert worden
und genießen nun einen behaglichen Rentnerstatus.
So… nun hoffen wir, dass Sie den Aufenthalt auf unserer Seite genießen.
Sollten Sie sich für die Rasse Ragdoll interessieren
so freuen wir uns über Ihren Anruf oder Ihre Mail!
Herzliche Grüße
Familie Bammel mit den Kajika Rags…
….auf leisen Sohlen schlichen sie sich in unser
Herz...
!!! WAS EIN KATZENZÜCHTER NIE LAUT SAGT!
Viele Menschen denken,
dass ein Katzenzüchter in einer perfekten Welt mit seinen Katzen lebt.
Doch kaum jemand sieht, was wirklich dahintersteckt,
um diese kleinen Wunder gesund und liebevoll ins Leben zu begleiten.
Die Bilder sind süß – die Realität ist intensiv, anspruchsvoll und voller Verantwortung.
Jede Geburt ist eine
Lotterie.
Man kann alles vorbereiten, planen und lernen ... aber keine Geburt verläuft wie die andere.
Jedes Mal fühlt es sich wie das erste Mal an, selbst nach vielen Jahren Erfahrung.
Der Tod ist unser größter
Feind.
Eine Katze, die Komplikationen bekommt. Ein Kitten, das es nicht schafft.
Es passiert oft unerwartet und bricht uns jedes Mal das Herz.
Einen passenden Kater
einzusetzen kostet Geld, Zeit und Mühe.
Gesundheitstests, Fahrtkosten, Deckgebühren, Wartezeiten und viele schlaflose Nächte.
Und dann hoffen wir, dass alles gut verläuft:
Infektionen, Geburtsprobleme oder Entwicklungsstörungen können jederzeit auftreten.
Zucht ist eine Investition – finanziell, emotional und körperlich.
Mit der Flasche zufüttern?
Niedlich ... für die ersten fünf Minuten.
Danach bedeutet es oft wochenlanges Füttern alle zwei bis drei Stunden – Tag und Nacht.
Das ist kein Hobby mehr, sondern Überlebensmodus.
Viele Menschen
sehen Kitten als „Geschäft“:
„Anzahl der Kitten × Preis = Gewinn!“
Was dabei oft vergessen wird:
• Gesundheits- und Gentests
• Vereins- und Zuchtkosten
• Impfungen, Chip und Stammbaum
• Fotos, Webseite und Werbung
• Berge von Katzenstreu und Futter
• Unzählige Tassen Kaffee und Nervennahrung
• Und vor allem: schlaflose Nächte
Was am Ende übrig bleibt?
Nicht einmal ein angemessener Lohn.
Schlaflose Nächte sind
unvermeidlich.
Keine Wochenenden, kein Urlaub, keine Pause.
Wer zieht die Kitten wirklich
auf?
Die Katzenmama ... und der Züchter.
Jede kleine Infektion, die einen ganzen Wurf gefährden könnte, ist gefürchtet.
Und obwohl man die Interessenten bittet, keine kleinen Kinder mitzubringen,
weil das Immunsystem der Babies noch so fragil ist, halten sich diese nicht an unsere
Bitte.
Der Wunsch des Kindes (oder manchmal auch nur der Mama, weil das Kind gar kein Interesse
zeigt)
ist wichtiger als das Leben unserer kleinen Babies.
Und die Frage:
„Warum ist das Kitten so teuer?“
Wenn wir für jedes Mal einen Euro bekommen würden ...
Dann würden unsere Katzen vielleicht Kaviar statt hochwertigem Futter bekommen.
Auch die zukünftigen
Besitzer bereiten uns Sorgen.
Ein Kitten ist keine Ware, die man einfach bestellt.
Es ist ein kleines Lebewesen mit Bedürfnissen und Charakter.
Oft scheint die Fellfarbe wichtiger zu sein als das Wesen.
Viele möchten SOFORT ein Kitten und stehen gleichzeitig bei mehreren Züchtern auf Wartelisten,
um möglichst schnell ihren Wunschkater oder ihre Wunschkatze zu bekommen.
Viele gehen unvorbereitet in das Abenteuer Katzenhaltung.
Sie erwarten, dass das Kitten sofort alles versteht, sich perfekt verhält und keinerlei Arbeit macht.
Deshalb wählen wir unsere Familien sorgfältig aus.
Manchmal entscheiden wir uns gegen Interessenten.
Manchmal warten wir länger.
Weil es unsere „Babies“ sind und wir nur das Beste für sie wollen.
Emotionale Müdigkeit?
Der Druck, die Verantwortung, die ständige Sorge und das Gefühl, immer alles richtig machen zu müssen.
Und manchmal auch die Einsamkeit in schwierigen Situationen.
Manchmal wollen wir
aufhören.
Und dann öffnet ein Kitten zum ersten Mal die Augen ...
und alles beginnt von vorne.
Es ist eine Leidenschaft, die einen nicht loslässt.
Über die Trauer sprechen wir
selten.
Doch mit jedem Verlust geht ein Stück unseres Herzens verloren.
Es ist schrecklich, wenn ein Kitten es nicht schafft.
Trotzdem stehen wir wieder auf –
für die anderen Kitten, die unsere Fürsorge brauchen und später ein liebevolles Zuhause finden sollen.
Ja, es gibt wunderschöne Momente.
Ja, die Freude ist riesig.
Aber hinter jedem verantwortungsvollen Katzenzüchter
steckt ein Weg voller schlafloser Nächte, Sorgen, Tränen und Emotionen.
„Text ausgeliehen und Autor unbekannt“ – kopiert, weil er so viel Wahrheit enthält